Fernseher
Flachbildfernseher lassen sich in die gängigen Technologien Plasma und LCD einteilen, letztere mit der Sonderform der LED-Fernseher. Welches Gerät das richtige ist, hängt vom Standort des Fernsehers, dem Sitzabstand und den persönlichen Nutzungsgewohnheiten ab.
LCD oder Plasma
Das Display eines LCD-Fernsehers besteht aus Flüssigkristallen. Hinter dem Display befindet sich eine Leuchtstoffröhre, die das Bild von hinten beleuchtet. Bei einem LED-Fernseher ist die Röhre durch kleine Leuchtdioden ersetzt, die je nach Bauweise in den Ecken des Fernsehers platziert oder auf der gesamten Bildfläche verteilt sind. Durch die Beleuchtung der Flüssigkristalle setzt sich aus den einzelnen Bildpunkten ein farbiges Bild zusammen. Ein Plasmabildschirm erzeugt verschiedenfarbiges Licht mit Hilfe von Leuchtstoffen, die durch das von Gasentladungen erzeugte Plasma angeregt werden. Sie haben besonders hohe Kontrastwerte und geben so die Farben der Bilder besonders intensiv wieder.
Größe
Alle drei Varianten gibt es in unterschiedlichen Größen. Ab einer Bildschirmdiagonale von 50 Zoll dominieren Plasmabildschirme, darunter sind LCD- bzw. LED-Fernseher gängiger. Welche Größe die richtige ist, hängt vom Standort des Geräts ab. Sitzt der Betrachter in der Regel etwa 2 Meter vom Bildschirm entfernt, eignet sich ein Gerät mit einer Bilddiagonale von 32 Zoll, bei einer Entfernung zwischen zwei und drei Metern eine Diagonale von 37 Zoll. Ab drei Meter sollte das Gerät über 40 oder 42 Zoll verfügen. Beträgt der Abstand mehr als vier Meter, empfiehlt sich für entspanntes Fernsehen ein Gerät mit einer Bilddiagonale ab 46 Zoll.
Empfang
Die Empfangsart des Fernsehprogramms muss mit dem jeweiligen Fernseher kompatibel sein. Soll das Programm über Antenne empfangen werden, ist ein integrierter DVB-T-Empfänger für digitales Fernsehen sinnvoll. Läuft der Empfang via Kabel, benötigt das Gerät einen DVB-C-Empfänger. Für den Empfang über Satellit sollte der Fernseher über einen DVB-D-Empfänger verfügen. Für jede dieser Empfangsarten bietet der Markt zudem externe Receiver, um Fernseher ohne passenden Decoder aufrüsten zu können.
3D-Fernsehen
Um Bilder in der dritten Dimension zu genießen, ist ein Fernseher mit 3D-Funktion erforderlich. Die zwei aktuell gängigen Technologien unterscheiden sich in Komfort und Darstellungsqualität: Shutter-Modelle arbeiten mit aktiven und vergleichsweise schweren Brillen, die jeweils nur die Bilder durchlassen, die für das jeweilige Auge bestimmt sind. Dadurch wird die Darstellung dunkler, die Auflösung bleibt jedoch erhalten. Fernseher mit Polarisationstechnik nutzen passive Brillen, die jeweils nur die passenden Bildzeilen weiterleiten. Dadurch reduziert sich die Auflösung, die Helligkeit ist jedoch höher als bei Shutter-Modellen. Die benötigten Polfilter-Brillen sind zudem deutlich günstiger als Shutter-Brillen.
HD ready oder Full HD
„HD ready“ und „Full HD“ sind Angaben, die sich auf die Bildschirmauflösung beziehen. „HD ready“ bezeichnet eine Auflösung von bis zu 1280 x 720 oder 1366 x 768 Pixeln bei 60 Vollbildern pro Sekunde. Videosignale im Zeilensprungverfahren müssen hier erst umgerechnet werden, worunter das Bild leidet. „Full HD“ signalisiert dem Kunden, dass alle Auflösungen bis zu 1080p physikalisch dargestellt werden können. Das Bild ist dadurch noch schärfer und zeigt Blu-ray-Discs und HD-Fernsehen in der bestmöglichen Qualität.
mehr lesen