Ein Beamer projiziert Fernseh- oder Videosignale auf eine Leinwand und bringt damit Kinofeeling ins Wohnzimmer. Die Bandbreite der Modelle reicht von kleinen, einfachen Geräten bis hin zu Hochleistungsprojektoren. Die Unterschiede liegen vor allem in der Helligkeit, der Auflösung und den Anschlussmöglichkeiten. Beamer Kaufberatung
Ein Beamer projiziert Fernseh- oder Videosignale auf eine Leinwand und bringt damit Kinofeeling ins Wohnzimmer. Die Bandbreite der Modelle reicht von kleinen, einfachen Geräten bis hin zu Hochleistungsprojektoren. Die Unterschiede liegen vor allem in der Helligkeit, der Auflösung und den Anschlussmöglichkeiten.
LCD-, LED- oder DLP-Projektor
Drei Unterschiedliche Beamer-Technologien sind derzeit gängig. Für welche sich der Nutzer entscheidet, hängt maßgeblich vom Einsatzbereich ab, da alle Technologien ihre Vor- und Nachteile haben. DLP-Beamer zeichnen sich im Vergleich zu LCD-Projektoren durch ihren hohen Kontrast und ihre starke Helligkeit aus. Dadurch eignen sie sich vor allem für Bildschirmpräsentationen, da sie auch in helleren Räumen gute Bilder liefern. Ihr Nachteil ist hingegen der sogenannte Regenbogeneffekt, welcher bei schnellen Bildfolgen auftritt. Zudem verursachen das integrierte Farbrad und der Kühler Störgeräusche. LCD-Beamer eignen sich dagegen besonders für Filme-Liebhaber, da ein Regenbogeneffekt nicht auftritt. Zudem verbrauchen diese Geräte weniger Strom. Dafür können LCD-Projektoren kein tiefes Schwarz erzeugen, wodurch der Kontrast leidet. Zudem kann die Gitterstruktur des Displays erkennbar sein. LED-Beamer bieten im Vergleich mehrere Vorteile. Sie sind stromsparend, infolge der Lichtdioden kompakter als andere Geräte und müssen aufgrund ihrer geringeren Wärmeentwicklung weniger gekühlt werden. Ein Manko ist dagegen ihre geringe Leuchtkraft.
Leuchtkraft, Kontrast und Auflösung
Die Leuchtkraft eines Beamers wird in ANSI-Lumen gemessen. Handelsübliche Geräte verfügen über Werte zwischen 1.000 und 5.000 Lumen. Die Leuchtstärke ist allerdings abhängig von der Raumgröße sowie der Projektor-Distanz. Je größer und heller ein Raum ist, desto höher muss der Lumen-Wert sein. Neben der Leuchtkraft spielen Auflösung und Kontrast eine entscheidende Rolle. So erreichen preiswerte Beamer eher geringere Auflösungen, was zum Fernsehen ausreichend ist. Sollen hingegen DVD- und Blu-ray-Filme gestochen scharf dargestellt werden, empfiehlt es sich auf ein Gerät mit mindestens 1280 x 720 Bildpunkten zurück zu greifen. Immer mehr Heimkino-Beamer unterstützen mittlerweile auch Full-HD, sind im Gegenzug aber auch relativ kostenintensiv. Der Kontrast gibt den Helligkeitsunterschied zwischen schwarzen und weißen Bildbereichen an. Generell gilt: je höher der Kontrast, desto besser. Um im häuslichen Bereich - auch ohne Leinwand - ein gutes Bildergebnis zu erzielen, sollte ein Beamer idealerweise einen Kontrastwert von mindestens 10.000:1 aufweisen.
DVI- und VGA-Anschluss
Mit diesen beiden Anschluss-Technologien lassen sich Bild- und Videosignale vom PC oder Notebook auf dem großen Schirm wiedergeben. DVI (Digital Visual Interface) ist eine digitale Schnittstelle und im Vergleich zum gängigen VGA-Anschluss bietet DVI eine deutlich bessere Qualität. HD-fähige Modelle verfügen zudem über einen oder mehrere HDMI-Anschlüsse zur Übertragung der hochauflösenden Signale.
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