Wenn Sie häufig braten oder hohe Temperaturen benötigen, wählen Sie ein Induktionskochfeld wegen der schnellen Wärmeentwicklung. Bei gelegentlichem Kochen ist ein Ceran- oder Gaskochfeld ausreichend. Induktionskochfelder wie das Bosch PXY675DC1E bieten zusätzliche Funktionen wie PowerBoost für schnelles Erhitzen.
Die Größe sollte zur Küchengröße und zur Anzahl der Kochstellen passen. Für kleine Küchen sind 60 cm Breite häufig ausreichend. Wenn Sie oft für mehrere Personen kochen, wählen Sie 80 cm oder mehr. Achten Sie auch auf die Einbauhöhe für die optimale Nutzung in Ihrer Küche.
Induktionskochfelder sind meist energieeffizienter und schneller, da die Hitze direkt im Topf erzeugt wird. Ceran-Kochfelder sind günstiger in der Anschaffung, benötigen aber länger zum Erhitzen und Abkühlen. Wenn Sie Wert auf Schnelligkeit und Sicherheit legen, wählen Sie Induktion.
Wählen Sie ein Kochfeld mit Kindersicherung, Restwärmeanzeige und automatischer Abschaltung. Diese Funktionen verhindern Unfälle. Induktionskochfelder bieten häufig zusätzliche Sicherheitsmerkmale, wie beim Bosch Serie 4 PUE611BB5E.
Der Energieverbrauch liegt bei Induktionskochfeldern etwa bei 1,5 bis 2 kWh pro Nutzung. Bei 200 Kochvorgängen jährlich können die Kosten zwischen 80 und 150 Euro liegen, abhängig von Ihrem Stromtarif. Bei Ceran-Kochfeldern sind die Kosten ähnlich, jedoch kann die Effizienz variieren.
Marken wie Bosch, Siemens und Neff schneiden häufig gut ab in Testberichten. Aktuelle Vergleiche finden Sie auf Testsieger.de. Die Stiftung Warentest hat auch mehrere Induktionskochfelder getestet.
Die Leistung sollte mindestens 1,5 kW pro Kochstelle betragen, um schnelles Kochen zu ermöglichen. Wenn Sie regelmäßig große Töpfe nutzen, wählen Sie Modelle mit 2,5 kW oder mehr. Achten Sie auf Funktionen wie Booster, die die Leistung kurzfristig erhöhen, wie z. B. beim Siemens EX645LYC1E.
Stellen Sie sicher, dass der Unterbau für das Kochfeld geeignet ist, und prüfen Sie die Elektroinstallation. Einbaukochfelder benötigen meist 230V oder 400V Anschlüsse. Lassen Sie die Installation von einem Fachmann durchführen, um Sicherheitsrisiken zu vermeiden.
Touch-Bedienungen sind intuitiv und ermöglichen eine schnelle Anpassung der Temperaturen, während Drehregler oft besser für präzise Einstellungen geeignet sind. Testen Sie beide Arten, um herauszufinden, was Ihnen besser liegt. Modelle wie das Neff T68TTV4L0 bieten eine innovative Steuerung mit Twist Pad.
Glas-Keramik-Oberflächen sind relativ pflegeleicht, benötigen jedoch spezielle Reiniger. Induktionsoberflächen lassen sich leicht abwischen. Edelstahl kann Fingerabdrücke zeigen, ist aber robust. Informieren Sie sich über die Pflegehinweise beim Kauf.
Interessieren Sie sich auch für Backöfen oder Dunstabzugshauben? Diese Geräte ergänzen sich hervorragend mit Kochfeldern und sollten bei der Küchenplanung berücksichtigt werden.
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