Monitorständer & Monitorarme im Vergleich: Unsere Empfehlungen
Eine ergonomische Ausrichtung des Bildschirms bildet die Grundlage für gesundes Arbeiten und beugt Nacken- sowie Rückenbeschwerden vor. Während Standard-Standfüße oft unflexibel sind, ermöglichen hochwertige Monitorarme eine präzise Anpassung an Ihre individuelle Sitzposition und schaffen gleichzeitig wertvollen Platz auf dem Schreibtisch.
Ergotron LX Dual Side-by-Side Arm
Ergotron LX Dual Side-by-Side Arm
Vorteile
- Ermöglicht die parallele Montage von zwei Monitoren nebeneinander.
- Bietet flexible Einstellmöglichkeiten für eine ergonomische Bildschirmausrichtung.
- Schafft wertvollen Platz auf dem Schreibtisch durch die Halterung über der Arbeitsfläche.
Nachteile
- Die Montage erfordert eine stabile Tischplatte zur sicheren Befestigung beider Monitore.
- Das kombinierte Gewicht zweier Bildschirme führt zu einer punktuellen Belastung des Tisches.
Fazit: Eine funktionale Lösung für Dual-Monitor-Setups, die zwei Bildschirme nebeneinander trägt und die Ergonomie am Schreibtisch verbessert.
Worauf sollten Sie beim Kauf achten?
Tragfähigkeit und Stabilität
Die Belastbarkeit ist das wichtigste Kriterium bei der Wahl einer Halterung. Die meisten Standardmodelle sind für Gewichte zwischen 5 und 10 kg ausgelegt, was für moderne Office-Monitore meist ausreicht. Wenn Sie jedoch große Ultrawide-Displays oder ältere, schwere Bildschirme nutzen, sollten Sie Modelle wählen, die explizit für Lasten bis 20 kg oder mehr zertifiziert sind. Eine Überlastung führt dazu, dass der Monitorarm absinkt oder im schlimmsten Fall die Tischkante beschädigt.
Hinweis
Berücksichtigen Sie beim Gesamtgewicht auch eventuelles Zubehör, das direkt am Monitor befestigt ist, wie etwa Webcams oder Soundbars. Informationen zur Belastbarkeit finden Sie oft in den Herstellerangaben oder durch aktuelle Testberichte, die die Stabilität unter Realbedingungen prüfen.
VESA-Standard und Kompatibilität
Damit der Monitor sicher am Arm befestigt werden kann, müssen die Bohrlöcher übereinstimmen. Der VESA-Standard (Video Electronics Standards Association) definiert diese Abstände. Die gängigsten Maße sind 75x75 mm und 100x100 mm. Bevor Sie sich für ein Modell entscheiden, sollten Sie die Rückseite Ihres Monitors prüfen. Fehlen dort die entsprechenden Gewinde, ist die Montage nur über spezielle Adapter möglich, was die Auswahl einschränkt.
Verstellmechanismen und Ergonomie
Ein guter Monitorarm sollte sich nicht nur in der Höhe, sondern auch in der Neigung und im Schwenkbereich justieren lassen.
- Gasdruckfedern: Erlauben eine stufenlose und federleichte Verstellung mit nur einer Hand. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn Sie häufig zwischen verschiedenen Sitz- oder Stehpositionen wechseln.
- Mechanische Federn: Bieten ebenfalls eine gute Unterstützung, sind aber oft etwas schwergängiger in der Justierung.
- Statische Halterungen: Diese werden einmalig verschraubt und eignen sich eher für Arbeitsplätze, an denen die Monitorposition selten verändert wird.
Tipp
Achten Sie auf eine integrierte Pivot-Funktion, falls Sie häufig mit langen Dokumenten oder Programmiercode arbeiten. Diese erlaubt es, den Monitor um 90 Grad in die Vertikale zu drehen.
Montagearten und Platzbedarf
Die meisten Monitorarme werden mit einer Tischklemme befestigt, was den Vorteil bietet, dass keine Löcher in den Schreibtisch gebohrt werden müssen. Alternativ gibt es die sogenannte "Grommet-Montage", bei der der Arm durch eine vorhandene Kabeldurchführung im Tisch verschraubt wird. Dies bietet oft noch mehr Stabilität. Prüfen Sie vorab die Dicke Ihrer Tischplatte, da viele Klemmen auf Standardmaße bis etwa 5 cm optimiert sind.
Welches Modell passt zu Ihnen?
Einsteiger-Segment: Funktionalität zum kleinen Preis
Einfache Monitorständer oder Basis-Halterungen aus Stahl bieten eine solide Grundlage, wenn Sie lediglich eine Erhöhung Ihres Bildschirms suchen. Diese Modelle verzichten meist auf aufwendige Feder-Mechanismen. Sie eignen sich für leichte Monitore und Nutzer, die ihr Setup einmalig einstellen und danach kaum noch verändern.
Mittelklasse: Der Standard für das Home-Office
In diesem Bereich finden sich flexible Arme mit Gasdruckfedern und integriertem Kabelmanagement. Sie bieten einen sehr guten Gegenwert, da sie ergonomische Flexibilität mit einer robusten Bauweise kombinieren. Wer täglich mehrere Stunden am Bildschirm verbringt, sollte in diese Klasse investieren, um die Nackenmuskulatur nachhaltig zu entlasten.
Premium-Klasse: Maximale Präzision und Tragkraft
Halterungen im High-End-Bereich zeichnen sich durch eine extrem präzise Mechanik und hochwertige Materialien wie poliertes Aluminium aus. Sie bieten oft eine weitaus größere Reichweite (Ausladung) und tragen selbst schwerste Monitore ohne jegliches Nachgeben. Zudem gewähren Hersteller in diesem Segment oft deutlich längere Garantiezeiten, was die Investition langfristig absichert.
Achtung
Vermeiden Sie die Montage von schweren Monitorarmen an Schreibtischplatten aus Presspappe mit Wabenstruktur (z. B. manche sehr günstigen Modelle bekannter Möbelhäuser). Die punktuelle Belastung durch die Klemme kann hier zum Durchbrechen der Platte führen.
| Segment | Typische Ausstattung | Geeignet für |
|---|---|---|
| Einsteiger | Statische Verschraubung, Stahl | Gelegentliche Nutzung, leichte Bildschirme |
| Mittelklasse | Gasdruckfeder, Kabelmanagement | Tägliches Home-Office, Standard-Monitore |
| Premium | Hochleistung-Mechanik, Aluminium | Profi-Workstations, Multi-Monitor-Setups |
Häufig gestellte Fragen
In diesem Fall können Sie einen VESA-Adapter erwerben. Diese bestehen meist aus Metallarmen, die den Monitor wie eine Klammer einspannen und auf der Rückseite die genormten Bohrlöcher bereitstellen.
Die Oberkante des Bildschirms sollte sich etwa auf Augenhöhe oder leicht darunter befinden. So blicken Sie mit leicht gesenktem Kopf auf die Mitte des Displays, was die Nackenmuskulatur am effektivsten entlastet.
Ja, sofern die Halterung für das kombinierte Gewicht beider Monitore ausgelegt ist und Ihre Tischplatte stabil genug ist. Bei massiven Echtholzplatten oder verstärkten Bürotischen gibt es in der Regel keine Probleme.
Meistens ist die Spannung der Feder nicht korrekt eingestellt. Fast alle Monitorarme besitzen eine Stellschraube, mit der Sie den Widerstand an das Gewicht Ihres Monitors anpassen können. Drehen Sie diese in Richtung des Plus-Symbols, bis der Arm in der gewünschten Position verharrt.
Empfohlene Monitorhalterungen
DIGITUS Universal Monitor-Erhöhung aus Glas - Bildschirm-Ständer - Traglast20 kg - Rutschhemmend - Füße in Weiß
ASUS ROG Herculx Grafikkartenhalter White(Stützhöhe 72-128 mm, integriertes 3D-ARGB-Element, Aura Sync, inkl. Wasserwaage)
VIVO STAND-V002(TY173LL-A)
SilverStone SST-ARM31BS - Triple-LCD-LED Monitorständer für 3 Monitore mit max. 24'', Montage der Monitore vertikal, Monitore 360° drehbar sowie ±15° schwenk- und kippbar, Maximale Montagelochabstände VESA MIS-D 75x75-100x100, schwarz
SilverStone SST-ARM31BS
Vorteile
- Bietet Platz für bis zu drei Monitore mit einer Größe von maximal 24 Zoll.
- Monitore sind um 360° drehbar sowie um ±15° schwenk- und kippbar.
- Ermöglicht auch eine vertikale Montage der Bildschirme.
- Kompatibel mit VESA-Standards 75x75 und 100x100 mm.
Nachteile
- Auf eine Displaygröße von maximal 24 Zoll pro Monitor begrenzt.
- Der Neige- und Schwenkbereich ist auf ±15° limitiert.
Fazit: Ein vielseitiger Monitorständer für Setups mit drei Monitoren bis 24 Zoll, der durch Dreh- und Kippfunktionen sowie VESA-Kompatibilität überzeugt.
ARCTIC Z1 Basic - MonitorarmBefestigung am Schreibtisch, Tischhalterung, bis zu 34''-38'' Ultrawide, 360° Drehbar, 180° schwenkbar, neigbar, ergonomisch, mit Kabelmanagement, VESA 75x75 100x100
ARCTIC Z1 Basic
Vorteile
- Geeignet für Standardmonitore bis 34 Zoll und Ultrawide-Monitore bis 38 Zoll.
- Hohe Beweglichkeit durch 360°-Drehbarkeit, 180°-Schwenkbereich und Neigbarkeit.
- Integriertes Kabelmanagement sorgt für Ordnung am Arbeitsplatz.
- Unterstützt VESA-Standards 75x75 und 100x100 mm.
Nachteile
- Nur für die Befestigung eines einzelnen Bildschirms vorgesehen.
- Erfordert eine geeignete Tischplatte für die Tischmontage.
Fazit: Ein flexibler und ergonomischer Monitorarm für Einzelbildschirme, der durch weite Schwenk- und Drehbereiche sowie integriertes Kabelmanagement überzeugt.