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582 Ergebnisse

Smartphone Kaufberatung

Ob Apple oder Samsung, Huawei oder Microsoft – die Auswahl an Smartphones ist groß. Bei der Vielzahl an unterschiedlichen Herstellern, Betriebssystemen, technischen Möglichkeiten, Größen und Preisklassen hat man die Qual der Wahl.


Das Betriebssystem

Das nach Marktanteil vorherrschende Smartphone-Betriebssystem (Operational System, kurz OS) ist Android. Die unter dem US-Suchmaschinenkonzern Google entwickelte Software wird von mehreren Herstellern, darunter dem Marktführer Samsung, als Betriebssystem auf ihren Smartphones installiert. Dabei unterscheiden sich die Benutzeroberflächen der unterschiedlichen Marken mal mehr und mal weniger vom „reinen“ Android, indem sie etwa zusätzliche Funktionen bieten.

Android gilt allgemein als quelloffen und flexibel. So kann der Nutzer Funktionen und Aussehen der Benutzeroberfläche individuell einstellen. Apps, also Anwendungsprogramme, können aus dem Google Play Store, aber auch aus anderen Quellen installiert werden. Aus einer App-Übersicht in einer zweiten Ebene kann der Nutzer die Anwendungen auf dem Hauptbildschirm platzieren, die er tatsächlich dort benötigt.

Das Betriebssystem iOS vom US-Konkurrenten Apple ist im Gegensatz zu Googles Android deutlich geschlossener. Auch die Benutzeroberfläche lässt sich weit weniger anpassen. Apps landen direkt auf einem der Hauptbildschirme und müssen in Ordnern gebündelt werden. Apple nutzt als einziger Hersteller iOS, was eine sehr gute Abstimmung von Software und Hardware ermöglicht.

System-Updates sind daher schnell verteilt und landen auch noch auf älteren Geräten. So gilt iOS als besonders sicher und zuverlässig. Auch das Anwendungs-Angebot im App Store Apple wird häufig als qualitativ hochwertiger eingeschätzt.

Ein weiteres, jedoch weniger verbreitetes Betriebssystemen ist Windows Mobile (ehemals Windows Phone) von Microsoft. Nutzer profitieren hier von der übersichtlichen, vom PC her vertrauten Windows-Oberfläche mit interaktiven Kacheln sowie der nahtlosen Synchronisation mit einem Windows-Rechner.

Im Microsoft Store fällt die Auswahl an Apps im Gegensatz zu Android und Apple um einiges schmaler aus. Die wichtigsten Programme wie Instant Messenger sind jedoch ebenfalls für Windows Mobile erhältlich.


Der Bildschirm

Smartphones sind aufgrund fehlender Tastenfelder sehr schlank gebaut und werden hauptsächlich über einen berührungsempfindlichen Bildschirm, dem Touchscreen, bedient. Ein deutlicher Trend weist heute auf immer größer werdende Bildschirme mit Displaydiagonalen von knapp 5 bis zu 6 Zoll. Die Größe des Bildschirms allein entscheidet jedoch noch nicht über eine gute Leserlichkeit der Inhalte. Einen entscheidenden Faktor bildet hier sowohl die Display-Technologie, als auch die jeweilige Auflösung des Bildschirms.

Unter den Smartphones ist LCD (Liquid Crystal Display, Flüssigkristallbildschirm) die vorherrschende Bildschirmtechnologie. Die LCD-Bildpunkte werden flächig von hinten beleuchtet und stellen Farben realitätsnah dar. Wegen der Hintergrundbeleuchtung, können sie eine hohe Helligkeit erreichen. LC-Bildschirme mit zusätzlicher IPS-Technologie versprechen zudem noch eine gute Leserlichkeit aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

Immer häufiger kommen AMOLED-Bildschirme zum Einsatz. Im Gegensatz zu LCDs benötigen AMOLED-Displays keine Hintergrundbeleuchtung. Vielmehr leuchten die Bildpunkte von selbst und auch nur dort, wo sie zur Anzeige benötigt werden. Das bringt nicht nur Vorteile durch geringeren Stromverbrauch, sondern ermöglicht auch höhere Kontraste, lebhaftere Farben sowie tiefe Schwarzwerte.

In puncto Bildschirmauflösung reicht die Spanne von eher geringeren Werten wie quarter-HD (960 x 540 Pixel) über Standardauflösungen wie HD (1.280 x 720 Pixel) und Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel) bis zu scharfem Quad-HD (2.560 x 1.440 Pixel) und Ultra-HD/4K (3.840 x 2.160 Pixel). Die Pixeldichte, angegeben in ppi, gibt Aufschluss darüber, wie viele Pixel sich auf der Länge von einem Zoll befinden. In der Regel gilt: Je größer das Display, desto höher sollte auch die Auflösung und Pixeldichte sein, um eine gute Leserlichkeit der Inhalte sicher zu stellen.


Die Kamera

Für viele Smartphone-Nutzer ersetzt die eingebaute Kamera bereits die einfache Digitalkamera. Kameras von Mittelklasse-Smartphones bieten 8 Megapixel Auflösung, aktuelle Top-Smartphones Auflösungen von 12 bis 21 Megapixel. Für qualitativ hochwertige Bilder ist jedoch nicht alleine die Anzahl der Megapixel ausschlaggebend. Die Größe der einzelnen Bildpunkte des Bildsensors sowie die Lichtstärke des Objektivs spielen eine ebenso wichtige Rolle.

Für verwackelungsfreie Aufnahmen, vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen, sorgen optische Bildstabilisatoren. Sie wirken Bewegungen mit beweglichen Kamerateilen entgegen. Ein schneller Autofokus, in Top-Smartphones durch Laser- und Phasenmessung realisiert, stellt Motive zuverlässiger scharf als die übliche Kontrasterkennung.

Eine Frontkamera zählt mittlerweile schon fast zur Grundausstattung. Mit einer meist etwas geringeren Auflösung als die Hauptkamera, eignet sie sich ideal für Videotelefonie sowie für das klassische Selfie oder Gruppenportraits.


Speicherplatz und Rechenleistung

Fotos, Videos, Musik sowie Apps und Spiele benötigen auf dem Smartphone ausreichend Speicherplatz (Read-Only Memory, ROM). Smartphones mit 16 Gigabyte internem Speicher weisen abzüglich der Systemdateien gerade noch um die 10 Gigabyte freien Speicher auf, die schnell mit hochauflösende Bildern und Filmen der Kamera, Apps und Spielen befüllt sind. Smartphones mit 32 Gigabyte internem Speicher oder mehr sorgen für größeren Spielraum. Viele Geräte verfügen zusätzlich über einen Speicherkarten-Steckplatz, wodurch sich der interne Speicher per MicroSD-Karte günstig erweitern lässt.

Ein großzügig bemessener Arbeitsspeicher (Random-Access Memory, RAM) sorgt für eine reibungslose Bedienung und stabil laufende Anwendungen. Wer oft parallel auf aufwändigen Webseiten surft, gleichzeitig Musik hört und zwischen Anwendungen wechselt sollte zu einem Smartphone mit mindestens 2 Gigabyte Arbeitsspeicher greifen.

Die Schaltzentrale eines Smartphones bildet ein System-on-a-Chip (SoC). Auf dieser Einheit befinden sich neben dem Arbeitsspeicher auch der Hauptprozessor, der Grafikprozessor sowie andere wichtige Hardware. Die Prozessoren sind für reibungsloses Abspielen hochauflösender Filme oder schnelle App-Starts verantwortlich.

Üblich sind mehrkernige Prozessoren. Sie bestehen aus schwächeren und leistungsstarken Kernen. Erstere sind für den energieeffizienten Betrieb der Standardfunktionen zuständig, während Letztere bei anspruchsvolleren Aufgaben wie aufwendigen Spielen oder dem Aufnehmen und Abspielen von hochauflösenden Videos aktiv werden.

Doch auch hier gilt: Eine hohe Anzahl an Prozessorkernen verspricht nicht automatisch eine bessere Leistung. Die Abstimmung von Hard- und Software ist ausschlaggebend. Während Apple iPhones mit Dual-Core Prozessoren und 2 Gigabyte RAM rund laufen, benötigen aktuelle Top-Android-Geräte hoch getaktete Acht-Kern-Prozessoren mit 3 Gigabyte RAM und mehr.


Akkukapazität

Bei intensiver Nutzung von Apps, GPS-Ortung oder der Kamera wird der Smartphone-Akku im Alltag stark beansprucht. Folglich ist beim Kauf auf eine ausreichend hohe Akkukapazität zu achten. Sie wird in Milliamperestunden (mAh) gemessen und erstreckt sich im Smartphone-Bereich üblicherweise von etwa 1.800 bis 4.100 mAh. Die Kapazität ist aber nur ein Richtwert, denn auch beim Akku gilt: auf die Abstimmung kommt es an. Faktoren wie der Bildschirm-Typ und die Display-Größe, die Energieeffizienz der Hardware sowie Software-Funktionen und das individuelle Einsatzprofil des Nutzers beeinflussen die Laufzeit entscheidend.

Immer mehr Smartphones sind mit einer Schnellladefunktion ausgestattet, die den Handy-Akku innerhalb weniger Minuten wieder auflädt. Einige Smartphones lassen sich auch drahtlos per Induktion aufladen. Abseits von Steckdosen sorgen Powerbanks für eine schnelle Energiezufuhr von Unterwegs.