Multikocher im Vergleich: Unsere Empfehlungen
Moderne Multikocher fungieren als effiziente Allrounder, die zahlreiche Einzelgeräte wie Reiskocher, Dampfgarer oder Schmortöpfe ersetzen. Durch die Kombination verschiedener Garmethoden sparen diese Geräte nicht nur Platz auf der Arbeitsfläche, sondern ermöglichen auch eine zeitsparende Zubereitung gesunder Mahlzeiten.
Ninja Combi 12-in-1 MultikocherOfen & Heißluftfritteuse, 12 Kochfunktionen, Air Fryer & Grillen Zubereitung in 15 Min*, mit Backblech, Pfanne, Crisper Gittereinsatz, Rezeptanleitung, Grau, SFP700EU.
Worauf sollten Sie beim Kauf achten?
Funktionsumfang und Automatikprogramme
Der größte Vorteil eines Multikochers liegt in seiner Vielseitigkeit. Während einfache Modelle lediglich kochen und dämpfen, bieten hochwertige Geräte spezialisierte Programme für Joghurt, Brotbacken oder Sous-Vide-Garen.
- Druckgarfunktion: Diese verkürzt die Kochzeit bei Gerichten wie Eintöpfen oder Gulasch um bis zu 70 Prozent.
- Slow Cooking: Ideal für schonendes Garen bei niedrigen Temperaturen, wodurch Aromen und Nährstoffe optimal erhalten bleiben.
- Anbratfunktion: Ermöglicht das Rösten von Fleisch direkt im Topf, was den Abwasch zusätzlicher Pfannen erspart.
Tipp
Achten Sie auf Modelle mit einer manuellen Einstellung für Temperatur und Zeit. Voreingestellte Programme sind zwar komfortabel, doch erst die manuelle Steuerung erlaubt es Ihnen, eigene Rezepte präzise umzusetzen.
Material und Beschichtung des Innentopfs
Die Qualität des Innentopfs entscheidet über die Langlebigkeit und den Reinigungskomfort. Meist kommen zwei Varianten zum Einsatz:
- Keramikbeschichtung: Diese ist sehr kratzfest und bietet hervorragende Antihaft-Eigenschaften, erfordert jedoch eine sorgsame Handhabung.
- Edelstahl: Dieses Material ist nahezu unverwüstlich und spülmaschinenfest, neigt aber ohne ausreichende Flüssigkeit eher zum Ansetzen von Speisen.
Fassungsvermögen für verschiedene Haushaltsgrößen
Die Wahl der richtigen Größe ist entscheidend für die Effizienz im Alltag. Ein zu kleiner Topf schränkt Sie bei der Bewirtung von Gästen ein, während ein überdimensioniertes Modell unnötig viel Energie verbraucht.
- 3 bis 4 Liter: Ausreichend für Singles oder Paare.
- 5 bis 6 Liter: Der Standard für Familien mit vier Personen.
- 8 Liter und mehr: Geeignet für große Haushalte oder das Vorkochen von Portionen (Meal Prep).
Hinweis
Vor der finalen Entscheidung lohnt sich ein Blick auf aktuelle Testberichte, um die tatsächliche Zuverlässigkeit der Drucksysteme und die Gleichmäßigkeit der Hitzeverteilung zu bewerten.
Welches Modell passt zu Ihnen?
Einsteiger-Modelle: Preiswerte Allrounder
In der Preisklasse unter 100 Euro finden Sie solide Geräte, die sich auf die Kernfunktionen wie Kochen, Dämpfen und Warmhalten konzentrieren. Diese Modelle verzichten meist auf eine Druckgarfunktion und komplexe Display-Steuerungen. Sie eignen sich hervorragend für Nutzer, die gelegentlich Beilagen wie Reis oder einfache Eintöpfe zubereiten möchten, ohne ein Vermögen auszugeben.
Mittelklasse: Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis
Zwischen 100 und 200 Euro bewegen sich die meistverkauften Geräte. Hier erhalten Sie oft eine integrierte Druckkochfunktion und eine deutlich robustere Verarbeitung. Die Programme sind vielfältiger und die Bedienung erfolgt meist über intuitive Digitalanzeigen. Für Familien, die den Multikocher mehrmals pro Woche nutzen, bietet dieses Segment den größten Gegenwert.
Premium-Segment: High-End für Anspruchsvolle
Wer bereit ist, über 250 Euro zu investieren, erhält Spitzenmodelle mit intelligenten Funktionen. Diese Geräte verfügen oft über WLAN-Anbindung für App-Steuerungen, integrierte Waagen oder spezielle Heizsysteme für das Heißluftfrittieren. Die Materialqualität ist hier am höchsten, was sich in schweren, langlebigen Gehäusen und exzellent isolierten Deckeln widerspiegelt.
Achtung
Sparen Sie nicht am falschen Ende bei der Sicherheit. Besonders bei Geräten mit Druckfunktion sollten Sie ausschließlich auf zertifizierte Markenware setzen, die über geprüfte Sicherheitsventile und Verriegelungsmechanismen verfügt.
| Preisklasse | Typische Ausstattung | Geeignet für |
|---|---|---|
| Einsteiger (< 100€) | 8-10 Programme, Antihaft-Topf | Gelegentliche Nutzung, Beilagen |
| Mittelklasse (100-200€) | Druckgaren, 15+ Programme, Timer | Regelmäßiges Kochen für Familien |
| Premium (> 250€) | App-Steuerung, Air-Fry-Deckel, Edelstahl | Technik-Begeisterte & Profi-Hobbyköche |
Häufig gestellte Fragen
Ja, in vielen Fällen ist der Einsatz eines Multikochers effizienter. Da das Gerät isoliert ist und der Garraum deutlich kleiner ausfällt als bei einem Backofen oder einem großen Topf auf dem Induktionsfeld, bleibt die Hitze dort, wo sie benötigt wird. Besonders die Druckgarfunktion reduziert die Energiekosten durch drastisch verkürzte Garzeiten.
Nicht vollständig. Ein klassischer Multikocher kann braten, kochen und dämpfen, verfügt aber in der Regel über kein integriertes Mahlwerk oder Rührwerk. Während der Thermomix die Vorbereitung (Hacken, Mixen) übernimmt, liegt die Stärke des Multikochers im eigentlichen Garprozess und in der Schmor- sowie Druckkochtechnik.
Die meisten Innentöpfe sind heute spülmaschinenfest oder lassen sich dank hochwertiger Beschichtungen leicht von Hand reinigen. Wichtig ist jedoch, die Dichtungsringe des Deckels regelmäßig zu entfernen und zu säubern, da sich dort Aromen festsetzen können. Viele Hersteller bieten Ersatzdichtungen an, um zwischen süßen und herzhaften Speisen zu trennen.
Viele moderne Geräte verfügen über ein spezielles Backprogramm. Die Ergebnisse ähneln eher einem sehr saftigen Rührkuchen oder einem Käsekuchen als einem knusprigen Gebäck, da die Feuchtigkeit im geschlossenen System schlechter entweichen kann als im klassischen Backofen. Für schnelle Kuchen ohne Vorheizen ist die Funktion jedoch sehr praktisch.